Eigentlich will ich ein paar Spenden abgeben. Duschgels und so. Dann fragt jemand von der Caritas, ob hier freiwillige Helfer sind. Ich sage einfach mal: ja. Ich war eigentlich zum Essen verabredet, das wurde gerade abgesagt und der Cafe bei der Großmutter kann auch warten. Dank Handy kann ich einen Kundentermin tadellos noch im Caritaslager vereinbaren.
10 Minuten später stehe ich in einem grünen Caritas Leiber am Bahnsteig 1b. Vor mir Wagerl mit Bananen, Brot, Nüssen, Duschgels, Windeln. Dahinter stehen wir, die Freiwilligen. Auf dem Bahnsteig sitzen, liegen und stehen Leute und warten. Sie schauen freundlich, verzweifelt, traurig, glücklich aus.
Eine junge Frau sitzt am Boden und weint. Sie und ihre Freunde hatten 4 Tage nichts zum Essen und Trinken bekommen, erzählt mir die junge syrische Übersetzerin. Sie friert offensichtlich und ihr Turnschuhe hängen halb von den Füßen, durchgetreten. Ich habe gerade Zeit, kein neuer Zug da, die Leute versorgt und hole eine Jacke, Schuhe, Haube, T-Shirt für sie. Sie strahlt, zieht sich um. Eine Stunde später, ich gerade woanders, kommt sie auf mich zu. Sie hat mich offensichtlich extra gesucht, um sich nochmal zu bedanken. Wir umarmen uns und ich wünsche ihr viel Glück. Weg ist sie.
Im Laufe des Nachmittags kommen immer wieder Züge an, meistens überraschend. Plötzlich da, die Leute strömen raus und auf uns zu. Viele junge Männer, dazwischen Frauen und Kinder. Alle sind unglaublich diszipliniert, sie stellen sich an, sie greifen schnell zu, aber es kommt zu keinen Reibereien. Niemand versucht, etwas aus unseren Reservewägen hinter uns zu nehmen. Als ich vor 20 Jahren am Donausinselfest Pfirsicheisteeproben verteilt habe, wurden wir fast in der Luft zerrissen. Die Leute haben das Zelt aufgeschnitten und hinten die Eisteepackerl rausgeholt. Und die waren eindeutig nicht auf der Flucht.
Ich gehe mit offenen Augen über den Bahnsteig. Zwei Männer sprechen mich an: ihrem Freund sei übel, er müsse sich übergeben. Er sagt deutet auf seinen Magen und ich sehe, dass es ihm gar nicht gut geht. Ich begleite ihn zur “Ambulance” des Roten Kreuzes. Ein Sanitäter nimmt den Mann liebevoll entgegen und führt ihn in die Station. Ich weiß, sie werden sich gut kümmern. Ich gehe zu den Männern und sage ihnen, dass ihr Freund jetzt beim Arzt ist, “your friend will be OK!”. Sie danken mir. Ich habe keine Ahnung, ob er OK sein wird. Eigentlich ist gerade gar nichts OK.
Die Leute bedanken sich und sind sehr respektvoll. Manche bringen Sachen zurück, die sie doch nicht brauchen. Wenn etwas aus den Wagerl auf den Boden fallt, heben sie es auf.
Eine Putztrupp einer selbstorganisierten Gruppe junger in Wien lebender Syrer kommt und macht alles sauber. Ich erkenne darunter auch einige der Leute, die aus dem letzten Zug gekommen sind und sich offensichtlich spontan angeschlossen haben. Sie machen alles blitzblank, mit Schildern am Rücken: “Als Dankeschön der Syrer an die ÖBB”. Wir klatschen, lachen und johlen, bedanken uns. High Life am Bahnsteig.



Manche erzählen von Ungarn: wie sie um 110 Euro Tickets nach München gekauft haben und dann am halben Weg aussteigen und zu Fuß gehen mussten. Wir schrecklich sie behandelt wurden. Wie dankbar sie jetzt sind.
2 Männer stehen in einer kurzen Hose und Flip-Flops vor mir. Es ist richtig kalt. Ich sage ihnen: ihr braucht gute Schuhe – und bitte einen der Übersetzer, die Beiden zum Caritas Lager zu begleiten, das außerhalb des Bahnsteiges liegt und nicht ganz leicht zu finden. Eine Stunde später kommen sie wieder und präsentieren stolz ihre festen Schnürschuhe, Hosen und Jacken. Wir lachen und sagen: das ist der letzte Schrei, so können sie auf den Laufsteg… Wir finden weitere Männer, wieder ohne Jacken. Ihnen ist kalt. Wir führen sie zum Caritas Lager, das voller Menschen ist. Sie müssen draußen warten, es regnet. Ich sage, es tut mir leid, sie können sicher gleich hinein. Sie lachen und sagen, das ist doch kein Problem.
In der letzten Lieferung waren kleine Twix. Die gold verpackten Süßigkeiten sind der Renner. Wir verteilen sie mit der Hand, damit möglichst viele etwas davon haben, auch die Kinder und Frauen, die manchmal abgedrängt werden. Vor mir so viele Leute und muss immer wieder entscheiden.
Dann steht vor mir ein junger Mann mit blonden Locken. Er könnte mein Neffe sein. Ich gebe ihm ein Twix in die ausgestreckte Hand, doch dann nimmt er es doch nicht und verweist auf die Kinder: ich solle es ihnen geben. Was für eine Größe in der kleinen Geste. Ich suche etwas anderes für ihn. Ich möchte ihm unbedingt etwas geben und beobachte, dass ich einfach durch die Tatsache, dass er blond ist, etwas mit mir macht. Ich fühle mich ihm näher als anderen und bin noch mehr berührt.
Wir schauen uns in die Augen und es ist völlig klar: er hat nichts falsch gemacht und ich nichts richtig, dass ich auf der dieser Seite stehe. Es ist einfach so.
Wir scherzen mit den Leuten und reden einfach. Sie bedanken sich die ganze Zeit und ich sage ihnen: das nächste Mal helft ihr vielleicht uns. Man weiß nie, in welche Situation man kommt.
Die Leute haben Smartphones, schauen tlw.sehr gepflegt aus und achten auf sich, soweit möglich. Haargel ist DER Hit. Man sieht, dass die Leute keine sogenannten “Wirtschaftsflüchtlinge” sind. Sie hatten ihre normalen Leben, sie hatten Smartphones schon vor der Flucht, sie hatten einen Standard. Sie haben ihre Smartphones mitgenommen. Viele sind trotz ihres Standards geflohen, weil die Situation lebensgefährlich war. Nicht, weil sie so arm waren. Deswegen haben sie auch ihre Phones. Und ohne diese wären sie von der Kommunikation abgeschnitten.
Ein neuer Zug kommt, voll mit Menschen. Das Essen wird knapp. Es gibt jetzt vor allem Äpfel und Brot. Immerhin.
Es ist unglaublich, wieviele Spenden die Leute bringen und jedes einzelne Stück wird gebraucht und dankend genommen. Jedesmal wenn ich vom Bahnsteig zum Lager gehe, drücken mir Menschen Spenden in die Hand: Jacken, Bananen. Ich bedanke mich und nehme alles mit.
Im Bahnhofsgebäude treffe ich eine Freundin. Sie ist schon tagelang im Einsatz und sie weint. Sie sagt, sie kann nicht mehr, es ist einfach so grauenhaft, wie es den Menschen geht. Wir sind beide Anfang 40 und vermutlich das erste mal so direkt mit menschlichem Leid und Elend konfrontiert, und zwar nicht in der Ferne, sondern bei uns am Westbahnhof. Das ist neu.






Ich gehe durch den Westbahnhof. Die Geschäfte, die Lokale sind geschäftig und voll von Nicht-Flüchtlingen. Ich gehe vorbei am Starbucks und sehe zwei junge Frauen über ihren Cappuccinos, sie lachen und reden. Irgendwie auch beruhigend. Alles ganz “normal”. Es sind wie 2 Universen in einem. Oben die Bahnsteige, die abgeschottet sind und im Bahnhof drinnen business as usual.
Am Bahnsteig derweil immer mehr Menschen, sie sitzen teilweise am nackten Boden. Mir wird auch kalt, ich habe nur eine dünne Jacke und ein T-Shirt, ich war nicht vorbereitet. Ich finde einen Korb mit Kleidung und gehe damit herum. Ich sehe ein Mädchen, das friert und binde ihr einen bunten Schal um. Sie freut sich so sehr und zeigt allen stolz den Schal. Ein anderes Mädchen kommt und ein Mantel passt perfekt. Wir bewundern sie in dem schönen neuen Mantel und sie dreht sich im Kreis. Ein kleines Kind bekommen einen Biene Maja Pullover. Anderen ist mit einer Decke geholfen. Manchen gar nicht. Ich bin dankbar, dass die Leute ihre Kleidung gebracht haben und sie jetzt verteilen haben.


Ein Asiastand hat eine mobile Küche aufgemacht und verteilt warme Gemüsenudeln, ein paar Glückliche kommen damit vorbei spaziert und zeigen uns, was sie bekommen haben. Sie freuen sich unendlich über eine richtige warme Malzeit. Möglicherweise die erste seit Langem.
Mein Mann kommt, ich habe bei ihm Chips und Deos bestellt. Und er bleibt ebenfalls. Ich gehe auch noch schnell zum Drogeriemarkt, kaufe alle Haargels, die es gibt. Alles sofort weg. Ein Tropfen auf den heißen Stein, es ist auch zum Verzweifeln. Aber für die Einzelnen irgendetwas, das ihnen das Gefühl von Würde und Trost gibt.
Die Zusammenarbeit vorort ist grandios. Alle sind freiwillig da, deswegen motzt auch niemand oder regt sich auf. Alle packen zu, wo es gebraucht ist und bei unserer Station organisieren wir uns in Windeseile. Wir haben innerhalb von ein paar Stunden ein Zusammengehörigkeitsgefühl entwickelt und verständigen uns auf kurzen Zuruf. Leere Wagerl runterbringen, Nachschub organisieren, Leute zum Lager führen, jeder macht was nötig ist, ohne Diskussion.
Es wird hektisch, das Essen geht aus. Wir laufen mit den Wagerl hinunter, sind zu dritt und wollen mit 3 gefüllten Wagerl schnell zum Bahnsteig hoch. Die Koordinatorin unten gibt Anweisung, jeweils 2 Leute je Wagerl “sonst bricht Chaos aus”. Sie hat aber niemanden bei der Hand, wir müssten 2mal gehen. Wir wissen, das dauert viel zu lange, die Wege sind doch weit und die Bahnsteige voll. Plötzlich sind wir dann doch unterwegs, mehr Wagerl als Leute. Wir bilden eine Kette und bringen den Nachschub schnell und sicher zur Station. Niemand hat uns geplündert.
Das Caritas Team leistet Unglaubliches. Wie schaffen die das?
Ich treffe meine Großtante. Sie ist auf der anderen Station und verteilt Windeln. Sie sagt, sie konnte nicht anders. Es täte ihr selber auch gut. Und dass sie öfters abgewiesen wurde, weil genug Helfer da wären, aber doch geblieben ist und dann hieß es irgendwo, sie würde dringend gebraucht. Einfach hingehen.
Mit dem Caritas Leiberl habe ich es gut. Ich kann überall durch und das hilft. Manchmal macht die Polizei zu, aber sie sind alle sehr freundlich und zurückhaltend. Ich wundere mich, wie gut alles geht.
Die Klos sind sauber. Die Türen sind offen und die Klofrau leistet Unglaubliches, es sind so viele Leute dort und sie hält es superfein sauber. Auch das gibt Würde. Danke an sie!
Im Caritas Lager sind Freiwillige und Caritas MitarbeiterInnen, die den ganzen Tag sortieren und schlichten. Sie sind Helden, denn sie bekommen keinen direkten Dank und schauen nicht in die glücklichen Gesichter. Sie sind im Hintergrund und machen alles möglich.
Überall Leute, die fotografieren, viele Kamerateams und Fotografen. Meine Taufpatin ruft heute an, sie habe mich auf einem Foto im “Österreich” gesehen. Klein, aber klar erkennbar. Zweifelhafte Ehre. Ein amerikanischer Sender interviewt mich: warum ich da sei, welche Güter wir für die Leute hätten, was der Unterschied zu Ungarn sei.
Alle wollen nach Deutschland, vor allem, weil sie sich in Ungarn registrieren mussten. Sie haben Angst, wieder dorthin zurück zu müssen. Sie haben Angst, dass sie den Zug versäumen.
Ich könnte noch ganz viel schreiben und merke, dass es mir heute die Tränen in die Augen treibt, gestern war ich eigentlich ganz ruhig und konzentriert. Schreiben hilft mir, das Erlebte zu verarbeiten. Ich möchte die Erfahrung mit allen teilen, die nicht die Möglichkeit haben, am Bahnhof zu stehen, sondern die vielleicht spenden: Geld, Kleidung und Essen. Damit sie wissen, wie es sich anfühlt und dass sie etwas Wichtiges machen, auch wenn sie es nicht selber verteilen können. Mein Beitrag ist ein winziger gewesen für die Welt, und eine wichtige neue Erfahrung für mich. Ich mag wieder hingehen. Mein Leiberl habe ich allerdings dort gelassen, für andere. Ich hoffe, ich krieg wieder eins.

Und warum diese “BahnhofOrganisationen” so gut funktionieren und was Unternehmen davon lernen können, habe ich in meinem neuesten Post analysiert.
Gedanken einer Helferin bei Train of Hope: http://www.viennella.at/neun-wochen-train-of-hope/
Interessanter Artikel aus dem Tagesanzeiger, der die aktuelle Situation von Helfenden und Flüchtenden gut erklärt

Danke an Alle fürs Teilen! Bisher wurde der Post 105.000 mal aufgerufen. Ich weiß, dass private Hilfe keine Lösung des Problems ist, aber nicht zu helfen ist auch keine Lösung. Meine Bitte: wenn ihr nicht helfen wollt, dann tut das. Das ist OK. Was nicht OK ist, ist jene zu beflegeln, die handeln, weil sie die Situation – die nun mal so ist – menschlicher gestalten wollen: denn die Probleme entstehen nicht, weil die Menschen hier den Flüchtlingen helfen, sondern sie helfen, weil aufgrund von Versäumnissen und schrecklichen Geschehnissen Probleme entstanden sind.
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Danke für den Bericht. Er sagt so viel über das Mensch-Sein und das menschliche.
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Danke für Ihren Bericht. Es ist schön, diese positiven Erfahrungen zu lesen.
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DANKE!!!
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BITTE!!!! GERNE!!!!
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Hab Deinen Bericht gelesen. Gibt mir Mut das es Menschen mit Herz gibt.
Vielen Dank, hast mir auch geholfen.
Gerhard aus Berlin
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Danke für den Bericht. liebe Grüße Caro
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Ohne Worte:
http://newobserveronline.com/german-girls-must-cover-arms-and-legs-to-appease-syrian-refugees/
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Supermann du bist!
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Genau das, was wir in turbulenten Tagen wie diesen über die Sachlage erfahren möchten.
Danke für diesen wichtigen, wertvollen, informativen und brandaktuellen Beitrag!
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Reblogged this on leisesohlen and commented:
Ein Danke an alle Menschen, die in diesen Wochen helfen!
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Sehr geehrte Frau Culen!
Finden Sie die perfekt gemachten Schilder denn nicht sehr interessant?
Wo kommen die her? Wer hat sie gemacht.
Abgesehen davon liefert ihre Firma viel Futter für Skeptiker:
Wir sind Experten für die Begleitung von transformativen Prozessen in Organisationen. Wir, das sind Julia Culen, Christian Mayhofer und ein vielfältiges Netzwerk von Partnern aus unterschiedlichen Branchen.
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Sehr geehrter Herr Freeman1984!
Die Schilder haben sie sich organisiert. Es waren soweit ich das verstanden habe in Österreich lebende Syrer gemeinsam mit Flüchtlingen.
Unsere Firma ist kein Aufreger für Skeptiker, Sie können beruhigt sein: Wir sind eine ganz normale Beratung, die sich auf Veränderungs- und Organisationsentwicklungsprozesse spezialisiert hat. Transformativ heißt, dass es wirklich um “Neues” geht und weniger um Verbesserung. Da wir “nur” zu zweit sind, arbeiten wir bei Bedarf mit KollegInnen aus unserem Netzwerk zusammen. Dabei greifen wir nicht nur auf andere Berater zurück, sondern auch Kommunikationsexperten, oder Graphiker, Filmemacher, je nachdem, was gebraucht wird. Das ist eine recht übliche Organisationsform. Danke der Nachfrage.
Ich hatte diese Woche Zeit, weil Kunden Termine verschoben haben recht kurzfristig und habe daher mitgeholfen und beschrieben was ich erlebt habe. Die Fotos sind – nicht mal besonders gut – Handyschnappschüsse. Sie können natürlich alle möglichen Hintergründe vermuten, dagegen werde ich nichts machen können. Aber ich versuche es zumindest.
Mit freundliche Grüßen,
Julia Culen
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Sehr geehrte Frau Culen!
Vielen Dank für Ihre Antwort.
Ihre Erklärung zu den genannten Fragen ist sehr wichtig und wird für einige aufschlussreich sein.
Viel Erfolg weiterhin und ein schönes Wochenende!
Mit freundlichen Grüßen,
Freeman1984
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Fein, mal von jemandem zu lesen, der dort war, wo die geflüchteten Menschen ankommen. Wir sind ja hier im “Hinterland”, da werden zwar von heute auf morgen Notunterkünfte errichtet, aber ich glaube, das ist etwas ruhiger. Vielen Dank für denn Bericht. Danke auch, dass Du die erwähnst, die im Hintergrund die Spenden sortieren. Ohne die ginge nämlich nix
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Liebe Julia, es ist schön, dass es so “Gutmenschen” (= gute Menschen) wie dich gibt!!!
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Alberne Gutmenschenpropaganda:
ich sehe auf dem Foto 3 adrette Herren auf einem leeren Bahnhof. Mir scheint eher, daß die drei adrett gekleideten “Flüchtlinge” die Säcke aus einem Mülleimer geholt haben und damit zu Propagandazwecken posieren.
Auf dem Rücken plakativ ein Schild in perfektem Deutsch, das die angeblichen “Flüchtlinge” tragen. Ich frage mich: Wo gibt es denn bitte den Craschkurs, an einem Tag zwischen Nickelsdorf und Wien auf einmal perfekt Deutsch zu lernen?
Andere Bilder zeigen Wiener Gutmenschen in Aktion, die kostenlos Essen an Menschen verteilen, die größtenteils aus den sicheren Flüchtlingslagern in der Türkei und Jordanien ausgebrochen sind, und auf einer 2500KM langen “Reise” durch Europa machen und dabei die Grenzgesetze Griechenlands, Bulgariens, Serbiens, Ungarns und Österreichs und der EU verletzten.
Warum die “Flüchtlinge” am 9.9. angeblich Zugtickets kaufen, wenn die Bahn am 5.9. die Weisung herausgegeben hat, daß die “Flüchtlinge” auf Kosten der anderen ordnungsgemäß zahlenden kostenlos Mitreisenden fahren dürfen http://pi-news.net/wp/uploads/2015/09/image18.jpg beantwortet Frau Culen auch nicht.
Ob es sich bei der Autorin Julia Culen um die selbe Lulia Culen handelt, die sich in der Wirtschaftspresse exponiert, oder ob sie nur deren Namen benutzt wäre auch interessant zu wissen.
Ich frage mich, ob die GutmenschInnen sich auch dann zur Verfügung stellen werden, wenn die zu 90% männlichen “Flüchtlinge” dann in Österreich auch nach anderen dingende “Bedürfnisse” haben, als nur nach Essen??? Vielleicht kann uns Frau Culen hierauf auch eine Antwort geben. An anderen Stellen wachen sogar die borniertesten GutmenschInnen inzwischen auf und merken am eigenen Leib, was sie da angerichtet haben: http://lfr-hessen.de/images/Brief_an_Frauenpolische_Sprecherinnen_Ltg._18.08.2015.pdf
Vielleicht wird das ja dann auch eine “unvergessliche Erfahrung” für Frau Culen mit einer weiteren “story from the field”… Ich bin gespannt!!!
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vielleicht noch eine Ergänzung: die “Aufräumer” waren tlw. Flüchtlinge, teilweise Syrer, die in Österreich leben. Adrett.
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Alberne Gutmenschenpropaganda:
ich sehe auf dem Foto 3 adrette Herren auf einem leeren Bahnhof. Mir scheint eher, daß die drei adrett gekleideten “Flüchtlinge” die Säcke aus einem Mülleimer geholt haben und damit zu Propagandazwecken posieren.
Auf dem Rücken plakativ ein Schild in perfektem Deutsch, das die angeblichen “Flüchtlinge” tragen. Ich frage mich: Wo gibt es denn bitte den Craschkurs, an einem Tag zwischen Nickelsdorf und Wien auf einmal perfekt Deutsch zu lernen?
Andere Bilder zeigen Wiener Gutmenschen in Aktion, die kostenlos Essen an Menschen verteilen, die größtenteils aus den sicheren Flüchtlingslagern in der Türkei und Jordanien ausgebrochen sind, und auf einer 2500KM langen “Reise” durch Europa machen und dabei die Grenzgesetze Griechenlands, Bulgariens, Serbiens, Ungarns und Österreichs und der EU verletzten.
Warum die “Flüchtlinge” laut Frau Culen am 9.9. angeblich Zugtickets kaufen, wenn die Bahn am 5.9. die Weisung herausgegeben hat, daß die “Flüchtlinge” auf Kosten der anderen ordnungsgemäß zahlenden kostenlos Mitreisenden fahren dürfen http://pi-news.net/wp/uploads/2015/09/image18.jpg beantwortet Frau Culen auch nicht.
Ob es sich bei der Autorin Julia Culen um die selbe Lulia Culen handelt, die sich in der Wirtschaftspresse exponiert, oder ob sie nur deren Namen benutzt wäre auch interessant zu wissen.
Ich frage mich, ob die GutmenschInnen sich auch dann zur Verfügung stellen werden, wenn die zu 90% männlichen “Flüchtlinge” dann in Österreich auch nach anderen dingende “Bedürfnisse” haben, als nur nach Essen???
Vielleicht kann uns Frau Culen hierauf auch eine Antwort geben. An anderen Stellen wachen sogar die borniertesten GutmenschInnen inzwischen auf und merken am eigenen Leib, was sie da angerichtet haben: http://lfr-hessen.de/images/Brief_an_Frauenpolische_Sprecherinnen_Ltg._18.08.2015.pdf
Vielleicht wird das ja dann auch eine “unvergessliche Erfahrung” für Frau Culen mit einer weiteren “story from the field”… Ich bin gespannt!!!
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Danke, aber Sie überschätzen mich. Ich bin keine Expertin zu diesen Themen. Ich habe ein paar Stunden angepackt und meine Eindrücke geschildert. Ich war sehr berührt davon. Das ist alles.
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Du bist die Spitze der Intelligenz… In keinem anderen Land gibt es Schulen, andere Sprachen… Leute die sich vorbereiten wohin Sie gehen, richtige Kleidung oder Technik. Alles Premittelalter, ausser Deutschland.
Ich hab nennen Vorschlag für dich: Rächer dich an denen und ihrem verhalten! Fliehen mit deinen Kameraden und Volksgenossen nach Syrien und hau da mal voll auf die kacke!
… dämlicher schwachmat
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Danke – genau so erlebt !
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Sehr gut geschriebener Bericht und spannend zu lesen! 🙂
Schön auch, dass Du Dir die Zeit genommen hast, a) am Bahnhof zu helfen und b) dann über Deine Erfahrungen zu schreiben.
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Reblogged this on Kall's Einwürfe and commented:
Von vor Ort. Ich könnte jetzt schreiben Lesebefehl, aber ich schreibe lieber Leseempfehlung, es lohnt sich.
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Liebe Julia,
vielen Dank für deinen Bericht. Meine Wahrnehmung deckt sich 100%ig mit deiner, obwohl ich nicht so lange vor Ort war wie du. Mich haben das Engagement der Helfer und die akute Notlage der Menschen bei meiner ersten Spendenabgabe auch so sehr berührt, dass ich seitdem jeden Tag etwas zu einem der beiden Bahnhöfe gebracht und ungefragt zumindest ein paar Handgriffe mitgeholfen habe.
Man kann einfach nicht anders, und das ist gut so!
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danke Monika. ich habe auch nicht so viel gemacht. Andere sind Tag und Nacht vor Ort.
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Du hast sehr viel getan! Ich denke, keiner der Menschen, von denen du in deinem Bericht erzählst, wird dich jemals vergessen.
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Reblogged this on wienbilder.
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es wird noch so einen richtigen urknall machen in der tagespolitik.
diese märchenstunde ist ja nicht zu packen. da hat wahrlich tunnelblick geherrscht.
keinen cent und ned mal a unterhosn bekommt irgendwer von mir. ich schau, dass es meinen kindern gut geht – da ist genug sozialabbau in den letzten jahren zu merken, das muss man ausgleichen. und dann erst die, die die hand aufhalten!
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Ist doch völlig in Ordung. Kümmer dich um dich selbst und hoffe, dass dir niemals geholfen werden musst.
Dass bei deinen Kindern Sozialabbau herrscht kann ich mir allerdings sehr gut vorstellen. Der Apfel und der Stamm.
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Ja… sozialer Abbau und Hand auf halten … Da kennst dich sicher aus. Wer keine Ahnung hat: einfach mal die Fresse halten. Dass zählt auch für Markus. Deine “Amateuraufnahmen” sind übrigens aus Ungarn UND von RTL gedreht – kam nämlich einen Tag bevor die rum gingen ein “Flüchtlingsbericht” aber selbst RTL hat da erklärt, dass die Flüchtlinge in Ungarn verarscht wurden… 110-150€ für die Fahrt nach Deutschland und nach 30km war schluss.
Ich hatte am ersten & zweiten Ankunftstag gleich mit syrischen Kindern zu tun; apatisch, traumatisiert… Die Erfahrungen die die Zwerge (und auch viele andere) gemacht haben wünsche ich niemandem.
Toller Bericht Julia 😀 weiter so!
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Großartig! Danke dafür.
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Reblogged this on Letternwald and commented:
TOLL!
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Danke:-*
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Schade dass eine einzige Verkäuferin (Trafik gegenüber Bahnsteig 10) diese positive Stimmung und die tolle Arbeit der Freiwilligen durch eine absolut unmögliche Umgangsweise mit den Kunden zerstört. (immerhin hat sie ja schon 5 !!! Stunden gearbeitet) – das macht betroffen
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Danke für die vielen schönen Feedbacks. Ich bin überwältigt und überrascht, wie oft geteilt wurde, das war in keinster Weise für mich absehbar und schon gar nicht beabsichtigt. Aber es ist wunderbar, wenn der Artikel etwas und jemanden bewegt!
Und danke, dass ihr die negativen Kommentare kommentiert habt!
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Reblogged this on ANJA HÜHN.
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Hallo Julia,
danke für den beeindruckenden Artikel. Hab deinen blog über Wirlis FB Seite entdeckt.
Alles Liebe, Susi (Bach)
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Schöner Bericht, danke, war auch am Westbahnhof. Spam wie von Markus einfach ignorieren
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Das unterschiedliche Wahrnehmungen entstehen können, ist ganz menschlich. Das hat mit uns persönlich zu tun, aber auch mit denen zu tun, denen wir begegnen. Das kann von Ort zu Ort und von Tag zu Tag unterschiedlich sein. Und von dem was man einmal gelesen oder erlebt hat auf die Allgemeinheit zu schliessen, hilft niemandem etwas und kann gewisse Türen für immer verschliessen. Ein Mensch ist zu allererst ein Mensch und muss nicht unbedingt so handeln wie ein anderer, bloss weil er in die gleiche Schublade gesteckt werden kann.
Danke für diesen Blogeintrag. Persönliche Erfahrungen helfen, sich die Situation besser vorstellen zu können. In Zeiten in denen Hass, Neid und Negativität das Internet füllen, ist es wichtig, auch einmal zu zeigen, was ein bisschen Güte und Wohlwollen alles bewirken kann. Ich selbst wohne in der Schweiz, die bis jetzt von solchen Ausnahmesituationen verschont blieb (jedenfalls 2015), aber ich weiss, dass die Freude, die man zurückgeschenkt bekommt, wenn man jemandem Gutes tut, sei es noch so wenig.
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Unglaublich toller Bericht danke dafür … bei all der doofen rechtsradikalen Propaganda von wegen undankbaren Flüchtlingen braucht es das dringend… tausend Dank für diesen unmittelbaren frischen ehrlichen Bericht
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Was hat das mit rechtsradikal zu tun? Das sind amateuraufnahmen die mehr der wahrheit entsprechen, als geschönte selbstverfasste Berichte. Ich sehe hier nirgens Hackenkreuze, einen Hitlergruß oder sonstige Aktionen die gezielt gegen Flüchtlinge gehen. Nur Menschen, die helfen möchten und undankbar, wenn nicht schon unverschämt, behandelt werden.
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Wie oft kommen die Videos den noch von Ungarn?
Wer nicht ganz blind ist sieht das es eine Protestaktion der Flüchtlinge ist.
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Das sind die glanzlosen Aussagen der cerebral verzichtbaren.
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Ich war am Münchner Hauptbahnhof, als die ersten Züge ankamen (danach hat mich leider die Grippe erwischt und seitdem konnte ich nicht mehr aushelfen 😦 )
Und alles,w as du schreibst, kenne ich genauso. Das Auftauen, wenn die Leute bemerken, wie freundlich sie begrüßt werden. Das Strahlen in den Kinderaugen, das Lachen der jungen Leute, wenn man ihnen etwas gibt.
Auch ich wollte nur Spenden vorbeibringen und blieb dann 7 Stunden dort, um auszuhelfen.
Ich weiß genau, wovon du redest.
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Danke Julia !
Sicher gibt es unterschiedliche Erfahrungen, wie überall im Leben – doch sehen wir im Gegenüber immer mehr von dem was wir selber in uns tragen und sehen wollen – Schön dass Du Julia gerade dies siehst – und dies heißt nicht auszublenden was sonst noch da sein kann. Einige Menschen sehen lieber den Feind als den Freund – nur Feinde machen wir uns selbst – mit unserer Unsicherheit und Angst, die wir nicht gelernt haben anzuerkennen und haben zu dürfen.
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DANKE Juliaculen!
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Lustige Geschichte, allerdings glaube ich kein Wort davon. Sowas hört sich sehr nach linker “pro-Flüchtling” Propaganda an – schon alleine wie der Text verfasst ist, ähnelt einer “Gute Nacht” Geschichte für Kinder an. Alles ist so toll und schön – wie aus der Fernsehserie “Eine himmlische Familie”. Sowas ist komplett unrealistisch und ziemlich übertrieben.
Ich habe genug Bekannte, die selbst helfen bzw. die beschriebenen Örtlichkeiten passiert haben und die berichten völlig andere Dinge.
Diverse Handy-amateuraufnahmen beweisen ebenfalls, dass das erfundene Lügenkonstrukt, dass hier beschrieben ist, in keinster Weise die Realität wiederspiegelt.
Entweder war der Verfasser auf Drogen, oder es wurde bewusst geschönt geschrieben. Ich finde es traurig und beschähmend, Leute so anzulügen, nur um die Toleranz gegenüber Flüchtlingen zu erhöhen – denn genau das Gegenteil tritt ein.
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Sie stellen sich brav an, es gibt keine Drängelein. Alle sind glücklich und friedlich. Alles ruhig und zivilisiert. Die Flüchtlinge räumen mit eigens organisierten Putztrupps ihren eigenen Dreck weg… jaja wers glaubt. ICH nicht – denn ich habe aus anderen QuellEN eine ganz andere Situation vernommen.
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Natürlich, es gibt unterschiedliche Erfahrungen und Situationen. Das ist eben MEINE Erfahrung. Nicht Ihre und nicht von jemandem Anderen. Ich habe auch nicht gesagt, dass es immer für alle so ist.
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Solang sie nicht selbst dort waren, sind ihre angeblichen Quellen absolut nichts wert. Denn was die Tante des Bruders ihres Freundes angeblich gesehen hat, ist nicht automatisch besser, nur weil es besser in ihr Weltbild passt.
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Markus, du bis ein Idiot. Sorry, aber die Erfahrungen von A und B runtermachen, weil du irgendwo (wo??) gelesen hast, dass C und D was Anderes erlebt haben, ist einfach nur schäbig. Ist es wirklich so schwer, zuzugeben, dass die Welt nicht in dein einfaches Weltbild passt?
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Schäbig ist, der Schreib-, sowie Artikulationsstil, den sie haben. Erstmals sind wir nicht per du. Zweitens müssen sie nicht persönlich werden und zu schimpfen anfangen. Das ist nur ein Armutszeugnis ihrer Person.
Zu den Leuten, die meinen, man muss persönlich dort gewesen sein: Ich kann hier genauso gut einen Beitrag eröffnen, indem ich die Zustände anprangere, die auf diesen Plätzen herrschen, ohne jemals dort gewesen zu sein. Schreiben kann man viel, “Papier ist geduldig”. Solche Videos kann man allerdings nicht stellen und sind meiner Meinung nach aussagekräftiger. Außerdem vertraue ich sehr wohl Menschen, die ohne Vorurteile hingefahren sind um zu helfen und mir dann von solchen Zuständen berichtet haben. Muss ich jetzt von der Brücke springen, um darüber reden zu dürfen, wie schlimm Selbstmord ist? Man kann sich auch eine Meinung bilden, ohne davon direkt betroffen zu sein. Selbstverständlich muss man auf die Quellen der Informationen achten – klar – denn die sollten alle Sichtweisen beinhalten.
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Videos können aber aus einem Zusammenhang gerissen sein, wodurch dann das Hintergrundwissen fehlt wieso es dazu kam. Und das ist hier der Fall.
Es wird eine Situation gezeigt, aber nicht was davor oder danach passiert ist.
Des weiteren ist bei beiden Videos merkwürdigerweise die Tonspur entfernt worden.
Wenn man selbst persönlich nicht anwesend war, sollte man nicht etwas als Fakt verkaufen.
Nur weil man es von jemand gehört hat und er Felsenfest behauptet das es wahr ist,
muss es nicht wirklich so passiert sein.
Menschen können Lügen und/oder Tatsachen so verdrehen, das es Ihnen in den kram passt. Das dürfte man als Erwachsener wissen.
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Versuch es mal mit der Wahrheit und etwas Verständnis:
http://www.mimikama.at/allgemein/warum-versucht-man-diesem-frechen-pack-berhaupt-zu-helfen-ein-video-sorgt-fr-entrstung-und-belste-hetzkommentare/
Wenn du allerdings nicht nur verblendet bist, sondern selbst zum bbraunen Abschaum gehörst, wirst du Wahrheit wohl ignorieren…
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Alle Sichtweisen – außer deiner!
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Du lieber Markus bist einbfach nur ein rechtes Arschloch. Punkt. Sowas desinformiertes , boniertes, arrogantes hab ich selten erlebt.
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😂😂😂😂😂
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😂😂😂😂😂
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“Im Namen der Toleranz sollten wir uns das Recht vorbehalten, die Intoleranz nicht zu tolerieren.” – Die offene Gesellschaft und ihre Feinde (Sir Karl Raimund Popper)
Daher ist deine vom braunen Abschaum geprägte Intoleranz einfach nur widerlich
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Dann check’ deine Quellen durch!
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ich finde es traurig – zu urteilen – ohne je vor ort gewesen zu sein, Markus!:-(
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Hingehen, selbst mithelfen – und dann reden.
Meine Erfahrungen waren denen von Julia sehr ähnlich – am Münchner Hauptbahnhof.
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Eventuell mal selbst den Arsch hoch bekommen und dort helfen gehen, bevor man andere der Lüge bezichtigt…
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Was berichten denn deine Bekannten? Ich würde Ihnen ebenfalls empfehlen, sich Ihr eigenes Bild zu machen, unvoreingenommen und das Drama im Hinterkopf. Ein vorherrschendes Gefühl könnte man noch hinzufügen: Es ist nicht nur Dankbarkeit, es ist auch großes Misstrauen, mit dem man konfrontiert wird, großes Misstrauen gegenüber allem Uniformierten, basierend auf den schrecklichen Erfahrungen vor Österreich.
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Du bist echt nicht ganz sauber!
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Wenn das alles erfunden sein soll, Markus, dann sind die Kriege, die Flüchtlinge, die aus Deutschland verkauften Waffen usw. auch alles erfunden.
Intelligenz kann man nicht kaufen,
aber was anderes schönes gür’s Geld.
Also Markus, halt Dich ran.
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Ich arbeite am westbahnhof? Also ich Weiss nicht auf was du für eine Welle schwebst aber ist der Horror dort
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Ja, finde ich auch. Es war nicht schön. Es ist ein Horror. Die Situation am 11. war aber ganz anders als am 10. muss man auch sagen.
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Sehr schöner Bericht hat sehr viel Spaß gemacht ihn zu lesen 🙂
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Danke an alle freiwilligen Helfer in meinem Heimatland, der Bericht hat mich sehr berührt!!!
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Danke an alle freiwilligen Helfer in meinem Heimatland, der Bericht hat mich sehr berührt!!!
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Liebe Julia, vielen Dank für Deine eindrücklichen und einfühlsamen Bilder und Gefühle, die du erlebst und mit uns teilst. Selbst bin ich derzeit sehr weit, am anderen Seite dieser Weltkugel und verfolge täglich was in Europa passiert. Ich schicke dir und deinen Freunden viel Kraft.
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Ich bin auch über FB hereinvgestolpert und möchte Dir/Euch meinen tiefsten Respekt und Anerkennung ausdrücken! Kurz gesagt: DANKE!
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DANKE! Einfach nur DANKE.
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gerne. danke.
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Großartige Arbeit, Julia!
Als ich in der Zeltstadt Dresden geholfen habe, war dort alles schon vom Katastrophenschutz koordiniert und strikt rationiert, dass es eigentlich nur noch bitter war, die Menschen mit nur einem labbrigen Sandwich und einem Becher Wasser wegzuschicken.
Gleiches ist seit heute im Bhf München der Fall. Heute hat dort auch der KatSchutz übernommen und eine Bekannte, die dort seit Tagen liebevoll Schnittchen schmiert und verteilt, darf nun nur noch ein abgepacktes Sandwich pro Person verteilen. Die bisher herzliche Hilfe ist promt in Routine umgeschwankt… Offenbar traut uns freiwilligen Helfern der Staat nix zu. 😦 Trotzdem nicht aufgeben ❤
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Danke für diesen Bericht! Ich finde es sehr wichtig, dass darüber geschrieben wird, dass Menschen informiert werden, weil nicht alle vor Ort sein können. Ich habe auch einige Menschen kennengelernt, die fliehen mussten. Ich habe geholfen wo ich konnte (und helfe weiterhin), ich habe Freundschaften aufgebaut, mir ihre Geschichte angehört, mit ihnen gelacht, noch viel mehr mit ihnen geweint. Ich glaube, dass sich viele, die die Situation von außen betrachten, sich nicht wirklich hineinversetzen können in diese Menschen; in diese Lage. Manche haben gewisse Erwartungen an Flüchtlinge und können gar nicht erahnen, was sie durchgemacht haben und jetzt durchmachen… Das finde ich schade. Umso wichtiger ist jeder einzelne, der aufsteht und Menschlichkeit zeigt. Nochmal DANKE!
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Liebe Julia Culen, herzlichen Dank für diesen Artikel und die Hilfe vor Ort. Ich muß auf diesen Text ganz perönlich antworten, da mir vielleicht dieselbe herrische Dame im roten T-shirt auch begegnet ist und ich voller Irritation, Ärger und Unverständnis vom Westbahnhof weggegangen bin. Ich will meine Spenden nicht gelistet wissen, aber ich habe meine Schlafsäcke, viele Malutensilien, Handtücher und Kleidung in 4 Reisetaschen nach Traiskirchen weitergeleitet, habe eine große Tasche Kleidung und 4 paar neue Turn-und Frauenschuhe an den Westbahnhof gebracht. Habe geschaut was noch helfen könnte und hatte einen kleinen Beutel mit Proben von Zahnpasta/Nivea/ Weleda, eine neue Reisezahnbürste, Waschlappen, eine halbe Dose Babypuder und eine neue, wenn auch geöffnete Flasche Körpermilch und eine neue Seife als kompaktes Päckchen abgeben wollen, da springt mir diese Dame in den Arm, kramt in dem Beutel und faucht mich an, das das keine neuen Sachen wären (Babypuder) …..sie schon benützt sind (Körpermilch)…und es kämen Menschen die alles verloren hätten…was mir einviele…. in einem Tonfall…ich war echt geschockt. Mir blieb jedes Wort im Hals stecken. Mir war kurz die Lust am Geben genommen. Aber soviel Macht mag ich dieser Frau nicht geben. Ich fühle mich zwar immer noch gekränkt, vielleicht war das ja wirklich blöd von mir, aber ich habe mit ganzem Herzen gegeben und habe durch diesen Artikel die wirklich wunderbare Energie gespürt die Geben und Nehmen haben kann. Ich danke allen für ihr Tun.
Kraft und liebe Grüße
Beate
Danke, ich mußte das loswerden!
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liebe Beate,
ich finde es schrecklich, dass einem die lust am helfen genommen wird. mir ging es selbst nicht anders, jedoch von einem anderen verein ausgehend. auch ich habe mich total entmutigt gefühlt.
was soll der blödsinn eigentlich? die dame widerspricht sicht ja selbst! richtig, die menschen haben alles verloren. genau das ist der grund, warum es ihnen sicherlich egal ist, ob die sachen niegelnagel neu sind! solange die ware in ordnung ist (und davon gehe ich aus).
aber so ist das nun mal in einem land, wo es sogar für freiwillige helfer/innen unzählige hürden gibt.
lächle und denk dir einfach deinen teil 😉
lg, Sandy
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Das ist schade, dass das passiert ist. Ich denke aber, man sollte auch nachsichtig sein, die Leute stehen unter Riesendruck, sind erschöpft und machen es so gut sie können. Aber gut ist es natürlich nicht!!
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Very moving story. I was myself in Nickelsdorf last saturday afternoon and evening to help give clothing and shoes to all the refugees getting off the dozens of buses on that day .. And I felt exactly what you are describing (sorry my German writing is not good enough to express my thoughts), the people kept on apologizing and saying sorry when we told them to go that way rather than that way ,to queue for new items or shoes. An Afghan girl said she would pray for me because I had helped. What I did was so insignificant ..She said she had lost contact with her family on the Greek border and had a cousin with her, that’s all. I think we can’t imagine what they all went through. I would like , as a French citizen to thank the Austrians who showed so much compassion and heart to help those in need in this human tragedy. Meanwhile, I do hope that this Afghan girl and all other refugees will find peace of heart and the courage to start anew, elsewhere. As a willing ‘expat’, even if that sounds ridiculous to compare, I know how hard it is to leave one’s homeland behind. Imagine when you left EVERYTHING behind because you were forced to. Tragic. Thank you for your story.
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Sehr bewegend geschrieben, danke für dein Engagement, das ist ganz groß in dieser Zeit.
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Hi
sehr toller Bericht. Ich war eigentlich dagegen zu spenden aber durch deinen Bericht werde ich morgen zumindest einen Geldbetrag spenden.
Danke regt wirklich zum nachdenken an
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Hallo, ich bin über FB hier rein gestolpert und ich möchte Danke sagen für diesen berührenden und offenen Bericht.
Danke aus Köln, Sabine
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Also, ich lese heraus.
Die Flüchtlinge sind allessamt einfach nur wunderbar, total diszipliniert und räumen auch noch zusammen.
Im Gegensatz kann man über die Einheimischen am Donauinselfest nur sagen: Schweine.
Das ist ein Bericht wie ihn nur ein unbedingter Gutmensch verfassen kann.
Aber Papier ist ja geduldig.
Das war das Negative, doch es muss gesagt werden:
Respekt an die Freiwilligen Helfer, da kann ich nur Applaudieren.
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Einfach ohne Worte!
Wenn ich nur das Wort Gutmensch lese dreht sich schon Alles um. Die Frage, die sich mir da immer aufdrängt. Sind die Leute, die dies als “Schimpfwort” verwenden dann alles “Bös´menschen”?
Es scheint so… Es geht nicht darum sich zu profilieren oder darzustellen, sondern einfach zu helfen. Es geht nicht darum Bevölkerungsgruppen oder Nationalitäten miteinander zu vergleichen. Einzig und allein geht es hier um hilfsbedürftige Menschen du einen persönlichen Bericht. Wenn die Autorin diese Erfahrung gemacht hat, dann war es so. Gegen die ganze Pauschalisierung der “bösen” Flüchtlinge helfen solche Einzelberichte vielleicht!
Hut ab und weiter so an die Autorin!
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Das ist ein Erlebnisbericht, das heißt, die Schreiberin hat das genau so erlebt, und zwar bevor sie es auf’s geduldige virtuelle Papier geschrieben hat. ABER: wenn DU kommst und sagst, dass es nicht wahr ist, was sie erlebt hat, dann ist das natürlich ganz was anderes! Dann steht Aussage gegen Aussage.
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So ist das doch nicht gemeint, dass man sich auf den Schlips getreten fühlen muss!
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tja andi, vllt hätte man dir in deinem leben auch etwas mehr helfen sollen.
dann würdest du nicht so herablassend schreiben, oder?
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Ein toller Bericht, vielen Dank dafür und für deinen großartigen Einsatz überhaupt! 🙂
H. Grüße aus Graz
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ein toller bericht!
macht mut, gibt kraft. danke dafür!
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Danke – mit Rührung gelesen. Good news in schlimmen Zeiten.
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